Der orientalische Tanz
Sport oder Animation – oder beides?!
Vordergründig wird er heute mit glitzernden Kostümen, erotisch animierenden Bewegungen und exotisch fremd klingender Musik in Verbindung gebracht.
Mittlerweile gewinnen jedoch die Aspekte Training und Entspannung, z.B. bei der Geburtsvorbereitung, eine immer größer werdende und wiederkehrende Bedeutung. Er ist vielfach der erste Schritt, nach vielen Jahren der Untätigkeit wieder sportlich aktiv zu werden.
Der orientalische Tanz trägt bereits durch seine Tanzgrundhaltung zu einer physiologisch korrekten Haltung, zu einem aufrechten Gang und der Stärkung des gesamten Muskelapparats bei. Der ganze Körper wird umfänglich trainiert und gefordert, und das ohne großes Verletzungsrisiko.
Der Tanz basiert auf isolierenden Bewegungstechniken, wie z.B. Hüftkreisen, Shimmys, Kicks und Drops, die in vielfältigster Art miteinander verknüpft werden. Die zahllosen Kombinationen werden ergänzt und unterstützt durch Accessoires wie Schleier, Stock und Kerzen. Jede Frau kann hier sich selbst ausdrücken und ihren individuellen Stil finden.
Durch die wechselseitige Wirkung von innerer und äußerer Haltung beeinflusst der Tanz jedoch nicht nur die Beweglichkeit, das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die innere Befindlichkeit der Tänzerin:
Viele Tänzerinnen erleben, wie sich nach und nach eine positive Veränderung ihres Selbstbewusstseins vollzieht. Und nach einiger Zeit schwingen die Hüften nicht nur beim Tanzen, sondern auch beim Gang über die Straße – natürlich, harmonisch, selbstverständlich!